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Yuma-Tsil
Er hatte nicht die geringste Verletzung oder gar Wunde. Die Yumas aber wußten sich vor Wut nicht zu fassen. Sie brüllten wie die wilden Tiere und rannten vom Wasser, an welchem sie gestanden hatten, weg, um ihre Waffen zu holen. Ich rannte auch, nämlich am Ufer hin zu Winnetou, der noch bei dem »großen Munde« stand und die scharfen Augen offen hielt.
»Deine Krieger laufen zu den Waffen,« sagte ich. »Verbiete es ihnen!«
»Das fällt mir nicht ein!« antwortete er finster, indem er mit der Hand in den Gürtel nach der Pistole griff.
»Wenn ein einziger Schuß oder Hieb von ihnen fällt, seid ihr verloren!«
»Wollen sehen! Wir zählen ebenso viele Krieger wie ihr.«
»Nein. Komm, und sieh.«
Ich nahm ihn beim Arme und riß ihn zwischen den Büschen und Bäumen hindurch hinaus ins Freie, wo jetzt, am hellen Morgen, der Ring der Mimbrenjokrieger, welcher den See umschlossen hielt, deutlich zu sehen war.
»Was ist das! Wer sind die Leute?« fragte er erschrocken.
»Es ist der >starke Büffel< mit seinen Hunderten von Kriegern. Während wir euch am Wasser haben, halten sie euch von außen eingeschlossen. Siehst du nicht ein, daß der Kampf euch den Untergang bringen muß? Sei klug! Hörst du deine Leute heulen! In einer Minute ist's vielleicht schon zu spät!«
Er fuhr sich mit der Hand über die Stirn, als ob er seine Gedanken mit Gewalt zusammenstreichen müsse, und fragte:
»Giebt es für uns Gnade oder den Marterpfahl?«
»Gnade.«
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