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Yuma-Tsil
mit den Augen. Ich folgte, wie jeder andere, seinen Bewegungen mit größter Spannung, jeden Augenblick erwartend, daß der Mimbrenjo auf ihn losfahren werde.
Da schien eine Stelle seine Aufmerksamkeit, seinen Verdacht zu erregen; er hielt an, um sie genauer zu betrachten, ruderte sich auch langsam näher. Da verschwand plötzlich sein Kopf, dann seine Arme, sein Oberkörper im Wasser; die Beine schlugen krampfhaft um sich und folgten dem Körper nach. Wellen schäumten auf, und es bildete sich ein Strudel; es fand ein Kampf unter der Oberfläche statt. Welchen Erfolg hatte man zu erwarten?
Da kam der Mimbrenjo nach oben. Er ruderte mit den Beinen und einem Arme dem Ufer zu und zog mit dem andern Arme etwas hinter sich her. Dann deckten ihn die Büsche, deren Gezweig tief herniederhing. Ich wendete mich zurück und rief mit halblauter Stimme:
»Er hat den Biber getötet und bringt ihn nach dem Ufer, um ihm dort den Skalp zu nehmen, was im Wasser sehr schwer sein würde. Haltet die Waffen bereit! Ich fürchte, daß die Yumas ihren Grimm nicht zu zähmen vermögen und losbrechen werden.«
Da kam der Knabe wieder unter den Büschen hervor und zu uns herübergeschwommen, erreichte das Land und stieg heraus.
»Halt!« schrie drüben der >große Mund<. »Nur der Sieger darf heraus, und der andere muß tot sein!«
Da schwang der Knabe das Messer, welches er in der rechten und den Skalp, den er in der linken Hand gehalten hatte und rief antwortend:
»Der >große Mund< mag sich den Biber ansehen, der dort im Busche liegt, ob er noch lebt. Hier ist die Haut seines Schädels, die ich ihm genommen habe!«
Der kleine Sieger wurde von den Seinigen begrüßt.
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