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Yuma-Tsil
fehl. Ich ließ zwei Speere fallen, nahm den dritten in die linke, den vierten in die rechte Hand und rief:
»Also in die linke Hüfte hat Winnetou gesagt. Zuerst den >starken Arm<. Er mag aufpassen!«
Das Auge des Genannten hing an meiner Rechten. Ich zielte nach seiner rechten Seite, wodurch er mir beim Ausweichen die linke bieten mußte, und warf; dieser Speer war noch nicht an dem Roten vorüber, so folgte schon der zweite, den ich aus der rechten in die linke gegeben hatte; es muß dies sehr schnell geschehen. Die Spitze fuhr bis an den Schaft in die linke Hüfte des Getroffenen, welcher einen Schrei ausstieß und niedersank.
»Nun kommt das >lange Haar< daran!« kündigte ich rasch an, um dem Genannten keine Zeit zur Besinnung zu lassen. Das Experiment wiederholte sich. >Langes Haar< wurde von der Gewalt des Wurfes neben den >starken Arm< hingestreckt. Ich drehte mich um und ging. Hinter mir hörte ich Winnetou rufen:
»So wirft Old Shatterhand die Lanze; jetzt wißt ihr es. Nun mag der >schwarze Biber< mit dem Mimbrenjoknaben kämpfen!«
Mehrere Yumas eilten herbei, um ihren verwundeten Kameraden die Speere aus dem Fleische zu ziehen und sie fortzutragen; die andern heulten nach löblicher Indianersitte; ich aber hatte meine Aufgabe gelöst und legte mich wieder in das Gras. Im Osten begann bereits der Tag zu dämmern.
Für meinen kleinen Mimbrenjo schienen sich keine guten Aussichten zu eröffnen, denn der Mann, der jetzt an das Wasser trat, war ein starker, breitschulteriger Kerl, der es mit zwei oder drei andern aufnehmen konnte.
»Heult nicht, klagt nicht!« schrie er, so laut er konnte. »Der schwarze Biber wird die Speerwunden rächen. Der
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