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Yuma-Tsil
müssen, um einem Krieger wie Old Shatterhand bis an den Leib zu reichen. Ihr wißt noch nicht einmal, was einem Zweikampf vorherzugehen und was ihn zu begleiten hat. Sind wir etwa kranke Bisons, welche sich von einer Herde von Coyoten zerfleischen lassen müssen? Wollt ihr Rache, wollt ihr Kampf, so sei es; aber der Kampf muß ein ehrlicher sein. Zwei Häuptlinge mögen darüber wachen, nämlich der >große Mund< und ich. Ich will die Lanzen sehen und untersuchen, damit nicht einer die starken und elastischen, der andere aber die morschen und spröden bekommt. Diese Kniffe kennen wir; mit ihnen fangt ihr weder Winnetou noch Old Shatterhand. Und nicht drüben bei euch darf der Kampf stattfinden, sondern zwischen hüben und drüben, da, wo die Buche steht. Der >große Mund< und ich werden die dreißig Schritte abmessen; wir stehen neben den Parteien, und wenn einer gegen die Bestimmungen handelt, so schieße ich ihn augenblicklich nieder. So soll es sein. Ist euch diese ehrliche Weise nicht recht, so seid ihr feiges Gezücht. Der Häuptling mag mir sagen, ob ihr einverstanden seid, kein anderer, denn wer seine Stimme zu Winnetou erhebt, der muß ein Mann sein und darf nicht noch fünfzig Jahre zum Wachsen brauchen! Ich habe gesprochen, ich, der Häuptling der Apatschen. Nun mag der >große Mund< reden, falls ihm nicht die Knochen im Leibe vor Angst zusammenschlagen! Howgh!«
Das war eine lange, kraftvolle Rede, auf welche weder hüben noch drüben ein Laut erfolgte. Sie saßen am Feuer und berieten. Sollte denn die ganze Nacht vergehen, ehe man mit dieser Kinderei zu Ende kam! Da endlich sahen wir den »großen Mund« sich erheben. Er rief herüber:
»Was Winnetou, der Häuptling der Apatschen, vor-
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