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Yuma-Tsil
Daran hatte er wohl nicht gedacht, denn er machte ein nachdenklicheres Gesicht.
»Man darf sich auch nicht allein auf die Fertigkeit verlassen; List ist oft besser als Geschicklichkeit. Dein Gegner wird wahrscheinlich viel kräftiger sein als du; das mußt du durch Schlauheit auszugleichen suchen. Vor allen Dingen darfst du dich nicht von ihm fassen lassen, sonst bist du verloren.«
»Fett!« meinte er, indem er mir lächelnd zunickte.
Da hatte man es! Ich wollte ihm gute Lehren geben, und dies eine Wort »Fett« sagte mir, daß er sich schon ganz pfiffig in seine Aufgabe hineingedacht hatte. Dennoch fuhr ich fort:
»Er wird natürlich drüben in das Wasser gehen, während du hier bei uns in dasselbe steigst. Voraussichtlich wird er sich auch drüben mehr aufhalten als hüben. Dort hast du ihn zu suchen.«
»Drüben brennt das Feuer; da ist es heller,« warf er ein.
»Aber am Ufer nicht, welches ringsum mit Büschen bestanden ist. Kennst du die Pflanze, welche ihr Sika nennt?«
»Ja; sie steht hier in Menge am Ufer und zwischen den Büschen.«
»Ihr Schaft oder Stengel ist hohl; das giebt eine schöne Röhre; merke es dir!«
Er sah mich fragend an; er hatte mich nicht verstanden.
»Eine schöne Röhre zum Atemholen,« erklärte ich ihm. »Ich wurde einst von Komantschen verfolgt und flüchtete in den Fluß. Da stand ich, während sie die Ufer absuchten, lange, lange Zeit unter dem Wasser und holte durch eine Sikaröhre Atem. Aber husten darf man
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