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Yuma-Tsil
»Also der Häuptling >listige Schlange< lagert jetzt da draußen im Thale mit dreihundert Kriegern und unsern Brüdern?! Welch ein Zufall! Hättest du nicht Frieden mit ihnen geschlossen, so wären mit Tagesanbruch alle ihre Skalpe unser Eigentum!«
»Ich hoffe, daß ihr den Vertrag respektiert, den wir mit der >listigen Schlange< abgeschlossen haben. Euer Verlangen nach Skalpen wird vielleicht auf andere Weise erfüllt werden.«
»Wie?«
»Ich habe dir doch gesagt, daß der >große Mund< sich auch in der Nähe befindet. Zwar habe ich ihn noch nicht gesehen, aber er wird und muß es sein. Er wird in Zorn entbrennen, wenn er hört, daß die >listige Schlange< Freundschaft mit uns geschlossen hat, und ich denke, daß er sich weigert, dem Vertrage beizutreten. Dann kommt es unbedingt zum Kampfe.«
»Was denkt mein weißer Bruder, daß die >listige Schlange< dann thun wird?«
»Dieser Krieger ist ehrlich; er wird sein Wort gewiß halten. Aber von den dreihundert Männern, welche bei ihm sind, ist es nicht auch so gewiß, daß sie sich aller Falschheit enthalten werden. Wenigstens vermute ich in Beziehung auf die vierzig Mann, welche wir an der Fuente und den andern Posten festgenommen haben, daß sie deshalb heimliche Rachepläne gegen uns hegen. Man muß abwarten, was geschieht.«
»Nein, nicht abwarten, sondern ihnen zuvorkommen sollte man!«
»Mute mir das nicht zu! Eines Treubruches soll man Old Shatterhand und Winnetou niemals zeihen!«
»So sage, was zu geschehen hat! Sollen wir gleich jetzt mit hinüber nach euerm Lager reiten?«
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