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Yuma-Tsil
»Nein; aber wir nehmen an, daß er auch hinauf nach Almaden ziehen wird. Als er uns entflohen war, habe ich mich beeilt, frische Pferde und Krieger zu holen, um ihn wieder zu fangen; diejenigen welche ich bei mir hatte, mußten ihn augenblicklich verfolgen. Sie werden hinter ihm her sein, und wenn ich mit diesen neuen Kriegern dazukomme, wird er sich zwischen zwei Haufen befinden, welche ihn erdrücken.«
»So hast du klug und umsichtig gehandelt. Deine erste Schar wird ihm die Herden, welche er sich holte, inzwischen wieder abgenommen haben. Uebrigens kann ich dir sagen, daß er sich nicht weit von hier befindet, am nördlichen Ausgange des Thalkessels, in welchem wir lagern.«
»So müssen wir hin, um ihn anzugreifen!«
»Uebereile dich nicht! Du mußt erst wissen, was geschehen ist und wie die Dinge jetzt stehen.«
Ich hatte nicht Zeit zu einem langen, ausführlichen Berichte und erzählte ihm also in Kürze, aber so, daß er alles erfuhr, was seit meiner Trennung von ihm vorgekommen war.
Seine Leute drängten sich herbei und lauschten atemlos. Obgleich ich nur Umrisse geben und keinerlei Malerei bringen konnte, ließ er doch von Zeit zu Zeit einen Ausruf des Erstaunens hören, und als ich fertig war, rief er aus:
»Nicht ganz fünfzig unserer Krieger haben das vollbracht! Hört ihr es, nicht ganz fünfzig! Und meine Knaben waren auch dabei!«
Ich hatte bei meinem Berichte weder von Winnetou noch von mir im einzelnen gesprochen, sondern stets das Fürwort »wir« gebraucht. Dadurch wurde allerdings die Vorstellung erweckt, daß einer ganz denselben Ruhm zu beanspruchen habe wie der andere.
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