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Yuma-Tsil
heraus und nahm es zu mir, ließ ihm ein wenig Luft und sagte, natürlich nicht so laut, daß man es weit hören konnte:
»Von welchem Stamm bist du? Sprich die Wahrheit, sonst bekommst du dein eigenes Messer in den Leib. «
»Mim - bren - jo,« antwortete er, nach Atem ringend, in abgerissenen Silben.
Da er mich auch belügen konnte, so fragte ich, um ganz sicher zu gehen:
»Wer führt Euch an?«
»Der >starke Büffel<.«
»Wohin wollt Ihr?«
»Nach Almaden zu Old Shatterhand und Winnetou.«
Da gab ich ihm den Hals ganz frei und sagte:
»Sprich ganz leise! Schau mir einmal ins Gesicht! Kennst du mich?«
»Uff! Old Shatterhand!« antwortete er mir, nachdem er sein Gesicht ganz an das meinige gebracht hatte.
»Steh auf, und führe mich zu dem >starken Büffel<! Da hast du dein Messer wieder.«
Er erhob sich, kehrte um und ging neben mir her, ohne ein Wort zu sagen. Als wir in der Nähe des Thales angekommen waren, blieb er stehen und sagte:
»Old Shatterhand ist ein Freund der roten Männer und ein Meister in allem. Er muß nicht denken, daß jeder Krieger es ihm gleich thun kann. Wird er dem Häuptling sagen, daß er mich ergriffen und entwaffnet hat?«
»Ich sollte es thun, denn eure Sicherheit erfordert, daß nur der Fähigste zu solchen Diensten ausgewählt wird.«
»Dann wird man mich zu den Weibern schicken, und ich stoße mir das Messer in das Herz!«
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