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Yuma-Tsil
Voran ritten die der Gegend kundigsten Leute der Yumas. Ich hielt mich stets zu Winnetou, und meist war auch die »listige Schlange« bei uns beiden. Die beiden jungen Söhne des »starken Büffels«, also der Yumatöter und sein noch namenloser jüngerer Bruder, waren stets in unserer Nähe zu sehen. Melton befand Sich, stark gefesselt, unter so guter Aufsicht, daß ihm jeder Gedanke an das Wiedererlangen der Freiheit vergehen mußte. Hinten, nur von einigen Yumas begleitet, ritten Judith und ihr Vater; ich richtete meine Blicke nicht auf sie, und sie hüteten sich gar wohl, sich mir bemerklich zu machen.
Der Vollständigkeit wegen sei noch erwähnt, daß wir vor dem Aufbruche Weller und den Athleten begraben hatten. Sie lagen beide nebeneinander in der Erde, die ihnen nicht gegeben hatte, was sie suchten, Reichtum dem einen und Liebe dem andern.
Gegen Abend des ersten Tages hatten wir die Einöde, da dieselbe von Almaden aus nach allen Seiten einen Tagesritt breit war, überwunden und lagerten am Rande derselben in einer grasigen Gegend, wo die Pferde die so notwendige Weide fanden. Am nächsten Tage kamen wir durch den erwähnten schmalen Landstreifen, welchen die Yumas für sich in Anspruch nahmen, und dann in die umstrittene Gegend, welche sehr bergig war. Die Yumas wollten nach einem weiten Becken, in dessen Mitte ein kleiner See lag, wo wieder gelagert werden sollte. Wir erreichten den Südrand des Beckens, als die Sonne hinter den westlichen Höhen verschwand.
Der erste Blick zeigte, daß es hier vor Zeiten eine größere Wasseransammlung gegeben hatte, deren Gestalt eine zwischen Nord und Süd länglich gestreckte gewesen war. Das Becken konnte in dieser Richtung eine halbe
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