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Yuma-Tsil
»Nicht nur ich allein, sondern überhaupt alle, die sich hier befinden. Es wird Ihnen nicht gelingen, ihn zu erreichen, ihn auch nur zu berühren, denn jeder von uns ist bereit, Sie augenblicklich niederzustrecken. Es ist das unsere Pflicht. Wir können unmöglich zugeben, daß ein einzelner einer überspannten Neigung wegen den Frieden bricht und die Gefahr noch größer heraufbeschwört, als sie vorher gewesen ist. Wenn Sie den Häuptling töten oder auch nur verletzen, werden seine Leute augenblicklich über uns herfallen!«
»Und da fürchten Sie sich? Hört es, ihr Leute, der berühmte Shatterhand fürchtet sich; er hat Angst! Doch es ist ja ganz richtig so; eure Haut darf nicht geritzt werden; ihr dürft keinen Tropfen euers kostbaren Blutes verlieren, und auch von dem lieben Häuptlinge soll nicht soviel genommen werden, wie unter einem Fingernagel steckt. Ich aber, ihr Memmen, fürchte mich nicht vor dem Blute und werde euch dies beweisen. Der Rote soll, weil ihr euch so um ihn ängstigt, heilig gehalten werden, und ich werde ruhig sein, und Judith, seine Braut, soll ebenso ruhig werden. Her mit der Schlüsselbüchse, welche ihr doch nicht zu gebrauchen versteht, ihr Feiglinge!«
Der Juriskonsulto stand mit dem Haziendero in seiner unmittelbaren Nähe; der erstere war, wie schon erwähnt, ganz lächerlicherweise bis an die Zähne bewaffnet, auch mit einem Revolver, und der Haziendero trug auch einen solchen in seinem Gürtel. Mit einem schnellen Griffe bekam der Athlet diese beiden Waffen in seine Hände, richtete die eine auf Judith, die andere gegen seinen eigenen Kopf und drückte ab. Die meisten der Anwesenden schrieen vor Entsetzen auf. Ich hatte so eine Wendung der Scene mit in die Berechnung gezogen und mich sprungfertig gehalten. Daß er die Revolver bekam,
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