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Yuma-Tsil
Die durstig gewordenen Tiere mußten getränkt werden; zu fressen konnten wir ihnen aber heute leider nichts bieten. Dazu eignete sich am besten die Nebenhöhle, welche genug Wasser für alle enthielt. Der kleine Mimbrenjo mußte die Yumas hinführen, und diese staunten nicht wenig, als sie nach Wegräumung des Gerölles die Höhle sahen, von der sie keine Ahnung hatten, und dazu hörten, daß wir durch dieselbe in den Schacht gekommen seien.
Gleich nach unserer Ankunft trug sich ein Ereignis zu, welches von traurigen Folgen begleitet war. In den ersten Augenblicken bewegte sich alles durcheinander, so daß der einzelne nicht in die Augen fiel; dann aber, als sich ruhigere Gruppen gebildet hatten, hörte ich die Stimme Meltons, welcher dem entfernt von ihm liegenden Weller zurief:
»Weller, dort ist der Player, und nicht gefesselt wie wir! Wie geht das zu?«
»Wo?« fragte der Angerufene. »Ah, dort! Ich sehe ihn. Sollte der Schuft den Verräter gemacht haben?«
»Natürlich! Anders kann es nicht sein, da er sonst gebunden wäre, wie wir gebunden sind. Hätte ich meine Hände und Füße frei!«
»Ja, hätten wir sie frei, wir würden ihm den Judasgroschen auszahlen. Player, he, Player!«
»Was giebt es?« fragte der Genannte, als er den Ruf hörte.
»Komm doch einmal her! Ich muß dich um etwas fragen.«
Noch ein anderer hörte den Ruf, nämlich der Herkules.
»Ah, der alte Weller!« hörte ich ihn sagen. »Der ist mein Mann.«
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