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Yuma-Tsil
Die Freude des umgekehrten Verirrten war groß; aber der Haziendero rief mir zu:
»Was thun Sie da, Sennor! Sie lassen einen Mann frei, der bestraft werden muß. Es ist erwiesen, daß er an der Zerstörung meiner Besitzung beteiligt war! Ich befehle Ihnen, kraft meines Amtes, ihm die Fesseln wieder anzulegen!«
»Sie haben mir gar nichts zu befehlen! Ich aber befehle Ihnen, sich wieder niederzusetzen und den Mund zu halten. Wer Gefangener bleiben soll, das haben nicht Sie, sondern Winnetou und ich zu bestimmen. Das werde ich Ihnen beweisen, indem ich noch andere freigebe.«
Bei diesen Worten trat ich zu dem >schnellen Fische<, zerschnitt seine Fesseln und sagte:
»Mein roter Bruder ist frei; er mag aufstehen. Die Krieger der Mimbrenjos mögen den Kriegern der Yumas die Riemen abnehmen; ich gebe sie alle frei, denn ich habe mit der >listigen Schlange<, dem Häuptlinge der Yumas bei Almaden, Frieden geschlossen und das Kalumet geraucht.«
Ein vielstimmiger Schrei erscholl; die Mimbrenjos stießen ihn vor Verwunderung, die Yumas vor Entzücken aus. Die Wirkung meiner Worte war sogar bei Winnetou in einer Weise zu sehen, welche ich bisher für unmöglich gehalten hatte. Er erhob sich rasch, trat zu mir heran und fragte hastig:
»Das Kalumet geraucht?«
»Mit ihm und allen seinen Kriegern,« antwortete ich.
»So sind die Yumas von Melton abgefallen?«
»Ja, und er und Weller sind gefangen. Die Bleichgesichter sind frei.«
»Wo befinden sie sich?«
»In Almaden bei ihren Freunden, den Yumakriegern.
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