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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

Vergebliche Jagd 

ich mich niederbückte, um da unten gehört und verstanden zu werden.
 
»Scharlieh!« rief, nein, brüllte er förmlich.
 
»Winnetou!«
 
»Er lebt, er lebt, er ist da oben!«
 
»Ja, er lebt! Hinauf zu ihm!« stimmte Emery bei.
 
Im nächsten Augenblicke sah ich beim ersten Schimmer des Tages, welcher in die Spalte fiel, die beiden aus der Tiefe tauchen. Winnetou nahm mich von vorn, Ernery von hinten; ich wurde hin und her gezogen und gedrückt, daß es mir fast noch banger wurde als vorhin, wo mir unter der Erde die Luft ausgehen wollte.
 
»Scharlieh, mein Bruder!« die drei Worte nur sagte der Apatsche; aber der Ton, in welchem er sie aussprach, galt mir mehr als die allerlängste Rede. Emery machte mehr Worte, meinte es aber nicht weniger herzlich.
 
»Wo kommst du aber her?« fragte er endlich, nachdem er sich beruhigt hatte. »Wir hielten dich für verloren, erstickt da unten im Sande, und nun bist du hier oben!«
 
»Ich habe mich hindurchgearbeitet. Steigt heraus, und seht, wie es gekommen ist!«
 
Sie bemerkten erst jetzt, daß das Licht des Tages durch die Spalte drang, und folgten mir hinaus.
 
»Die Höhle ist offen!« meinte Emery, indem er jetzt viel leiser sprach als vorher, denn nun wir uns nicht mehr in der Spalte und unter der Erde befanden, galt es, vorsichtiger zu sein. »Ach, gerade das, was dich scheinbar in Gefahr brachte, hat uns freigemacht. Wir sind gerettet!«
 
»Gerettet!« nickte der Apatsche, der mich noch immer bei der Hand hielt. »Meine Brüder mögen mit mir kommen und ihre Gewehre holen!«
 
 
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