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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

Vergebliche Jagd 

gewußt hatte. Wäre ich nur wenige Zoll weiter zurückgewesen, so wäre ich zerquetscht, vollständig zermalmt worden -   nämlich der schwere Stein war eingesunken; der von uns durchbohrte Sand, auf welchem er stand, hatte ihn nicht mehr halten können und war zusammengebrochen. Wohl zwei Ellen tief steckte der Stein in dem Boden; er war nicht gerade, sondern schief in demselben eingesunken, und infolgedessen hatte er -   ich hätte laut aufjubeln mögen! -   -   hatte er die Felsenspalte soweit freigegeben, daß ich hineinschlüpfen und zu meinen Gefährten konnte.
 
Meine Gefährten! Himmel! An diese hatte ich jetzt gar nicht gedacht, sondern nur an mich allein! Wie stand es mit ihnen? Lebten sie noch, oder lag einer von ihnen unter dem Steine? Ich eilte in die Spalte und lauschte einen Augenblick. Da hörte ich zu meiner großen Freude unter mir die dumpfklingende Frage des Englishman:
 
»Also kein Sand?«
 
»Nein, sondern Felsen,« antwortete der Apatsche ebenso dumpf.
 
»Es war aber doch vorher Sand da, durch den er sich gearbeitet hatte!«
 
»Ja. Es ist der Stein, der von oben herabgebrochen ist.«
 
»Himmel! So ist er zermalmt worden!«
 
»Zermalmt oder erstickt! Winnetou würde sein Leben geben, um seinen Bruder zu retten, aber kein Mensch kann durch diesen Stein! Die Sonne des Apatschen ist untergegangen im fernen Lande, und seine Sterne verlöschen in -   -  «
 
»Verlöschen in dem Lichte des Tages, welcher hier oben aufgehen will!« fuhr ich an seiner Stelle fort, indem
 
 
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