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Vergebliche Jagd
es an, und sagte dann in einem Tone, dem man die Verwunderung anhörte:
»Was ist denn das? Das kann man ja gar nicht lesen!«
»Der Herr der Heerscharen kann es ganz gut lesen,« antwortete ich.
Ich hatte nämlich deutsch geschrieben und auch das Diktat in deutsche Sprache übersetzt. Er schien das Blatt andern zu zeigen, denn ich hörte wieder flüstern, und es dauerte längere Zeit, ehe er mich fragte:
»Was ist denn das? Das sind ja ganz fremde Schriftzüge!«
»Es ist die Schrift, welche in meiner Heimat gebräuchlich ist.«
»Aber kann denn der Herr der Heerscharen die fremde Schrift lesen?«
»Ja.«
»Gut! Wenn er es nicht lesen kann, ist es dein eigener Schaden. Seine Boten mögen es ihm bringen; sie mögen ihm auch sagen, wohin er seine Antwort zu senden hat, denn wir bleiben hier nicht halten, sondern ziehen morgen weiter. Bis ich seine Antwort habe, werdet ihr weder zu essen noch zu trinken bekommen, damit eure Sehnsucht nach ihm um so größer werde.«
Er entfernte sich mit denen, die bei ihm gestanden hatten, und nun schob ich mich wie ein Schornsteinfeger so hoch wie möglich in der Spalte in die Höhe, um einmal hinauszublicken.
Da, wo der vorliegende Stein oben zu Ende ging, war der Spalt kaum einen Fuß breit, doch bemerkte ich gerade dort einen kleinen Riß in dem Gestein. Ich fuhr mit dem Messer in denselben und brach das Stück heraus. Nun konnte ich den Kopf gerade soweit vorschieben,
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