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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

Vergebliche Jagd 

unsers obersten Scheikes und seiner Begleiter haftet. Du verlangst, daß diese freigegeben werden.«
 
»Und was bietest du mir dafür?«
 
»Euer Leben.«
 
»Weiter nichts? Die Freiheit nicht?«
 
»Versprechen kann ich sie euch meinerseits; aber was unser Oberscheik thun wird, das ist eine andere Sache. Ihr habt ihn peitschen lassen. Das ist schlimmer als der Tod. Er wird eine schwere Sühne verlangen, wahrscheinlich euer Leben!«
 
»Und dennoch versprichst du uns das Leben!«
 
»Ich verspreche es und werde mein Wort halten, indem ich euch nicht töte. Ich verspreche euch auch die Freiheit, und ich sage die Wahrheit, denn ich werde euch aus der Spalte herauslassen. Dann hat der oberste Scheik über euch zu entscheiden.«
 
»Der hat gar nicht zu entscheiden und wird auch nichts entscheiden; denn um über uns entscheiden zu können, müßte er frei und hier sein, und dies könnte er nur dann, wenn auch wir frei wären. Der Herr der Heerscharen gibt keinen von euern Leuten frei, wenn nicht auch wir die volle Freiheit erlangen.«
 
Es dauerte eine Weile, ehe der Mann draußen weitersprach; dann sagte er:
 
»Ist es wahr, daß du zwei Zaubergewehre bei dir hast, von denen das eine schießt, so oft du willst, tausend Kugeln und noch mehr, ohne daß du zu laden brauchst?«
 
»Ja.«
 
»Und das andere schießt soweit du willst, mehrere Tagereisen weit, und verfehlt niemals sein Ziel?«
 
»Ja. Auch die Kugeln aus dem ersteren treffen stets dahin, wohin ich will.«
 
»Auch habt ihr kleine Pistolen, welche, wenn sie
 
 
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