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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

Vergebliche Jagd 

eines Haltes für die lockern Sandmassen bot. Wir waren noch nicht damit fertig, als draußen mein Name wieder gerufen wurde. Ich fragte, wer da sei.
 
»Der Scheik,« wurde geantwortet. »Die Boten des Herrn der Heerscharen sind hier angekommen, und nun sollt ihr meine Bedingungen erfahren. Ich wiederhole dir: Wenn ihr sie nicht erfüllt, kann euch nichts vom Tode des Verhungerns und Verdurstens retten!«
 
»So teile sie mir mit!«
 
»Wir haben euch gefangen, um Geißeln zu haben. Was unserm gefangenen Scheik und seinen Kriegern bei den Ayars geschieht, das wird auch euch bei uns geschehen. Tötet man sie, so müßt auch ihr sterben.«
 
»Man wird sie nicht töten, wenn sie den Blutpreis zahlen.«
 
»Den bezahlen sie nicht! Wir werden euch gegen sie auswechseln.«
 
»Darauf gehen die Uled Ayars nicht ein.«
 
»Desto schlimmer für dich! Du hast sie den Ayars ausgeliefert. Sterben sie, so -  sterbet auch ihr. Du gehörst zu den fremden Giaurs, welche stets Papier bei sich haben. Hast du welches mit?«
 
»Ja.«
 
»Kannst du schreiben?«
 
»Ja.«
 
»So sollst du einen Brief an den Herrn der Heerscharen schreiben, aber wir haben weder Kalem (* Feder.) noch Hibr (* Tinte.) hier.«
 
»Beides ist nicht notwendig, denn ich habe ein Kalem reßas (* Bleistift.) bei mir. Was soll ich ihm schreiben?«
 
»Daß ihr bei uns gefangen seid, und für das Leben
 
 
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