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Vergebliche Jagd
und die Matten, welche wir vorstopften; die Gewehre mußten als Stützen dienen.
Wir mochten über eine Elle tief gekommen sein, da hörten wir draußen eine Stimme rufen:
»Kara Ben Nemsi mag herbeikommen. Ich habe mit ihm zu sprechen!«
Es war die Stimme des Scheikes.
»Wirst du seinem Rufe folgen?« fragte Emery.
»Ja.«
»Ich würde es nicht thun, weil der Halunke nicht wert ist, daß er einen Hauch von uns hört.«
»Das mag sein; aber das, was ich gern von ihm erfahren werde, kann von großem Werte für uns sein.«
»Kara Ben Nemsi!« rief der Scheik wieder.
Er kannte also unsere Namen.
»Hier bin ich,« antwortete ich. »Der Stein ist umgefallen. Warum zögert ihr, ihn fortzuschaffen! Ihr wißt doch, daß wir rasch weiter müssen!«
Ich that, als ob ich nur an einen kleinen Zufall glaubte. Er lachte laut auf und sagte:
»Er ist nicht umgefallen, sondern wir haben ihn umgestürzt.«
»Umgestürzt? Warum habt ihr das gethan?«
»Warum? Das errätst du nicht? Der Kolarasi warnte mich noch vor seinem Wegreiten ganz besonders vor dir. Er sagte, man habe sich vor dir mehr als vor dem Teufel in acht zu nehmen, denn deine List sei noch größer, als deine Gewaltthätigkeit. Und nun errätst du nicht einmal, warum wir den Stein umgeworfen haben!«
»Wie soll ich das erraten? Sage es!«
Ich sagte so, um ihm eine geringe Meinung von unserm Scharfsinn beizubringen. Je weniger er uns zutraute, destoweniger möglich hielt er unsere Selbstbefreiung
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