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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

Vergebliche Jagd 

»Da, wo wir hereingekommen sind! Der Stein ist zehn, höchstens zwölf Zentner schwer. Drei Männer, wie wir sind, werden ihn doch wegbringen können! Für den Mann vier Zentner!«
 
»Ja, wenn wir Platz genug hätten, unsere Kräfte zu entfalten!«
 
»Versuchen wir es wenigstens!«
 
Winnetou hatte uns zugehört, ohne ein Wort dazu zu sagen, jetzt meinte er:
 
»Der Stein ist nicht fortzuschieben. Meine Brüder brauchen den Versuch gar nicht zu machen.«
 
»Probieren wir es dennoch!« bestand Emery auf seinem Willen. »Wir dürfen nichts, gar nichts unterlassen.«
 
Ich zweifelte nicht im geringsten daran, daß wir drei zusammen im stande wären, einen Stein von zwölf Zentnern Schwere von der Stelle zu bewegen, hier aber war ich ebenso überzeugt, daß wir es nicht vermochten. Winnetou folgte gutmütig der Aufforderung des Englishman. Er legte sich mit ihm in die Spalte, Rücken gegen Rücken, denn wegen der Enge derselben hatten sie nicht anders Platz; sie stemmten ihre Schultern gegen den Stein. Ich beugte mich über sie nach vorn und half. Wir vereinigten alle unsere Kräfte zu mehreren gewaltigen Stößen, doch vergeblich, denn die Kraft traf nicht nur den Stein, sondern auch die beiden Seiten der Felsenspalte; es ging also soviel von ihr verloren, daß es uns nicht gelang, dem Steine auch nur den kleinsten Ruck zu geben.
 
»Lassen wir ab!« keuchte Emery. »Wir bringen ihn wirklich nicht von der Stelle.«
 
Und als jetzt draußen sich ein mehrstimmiges Hohngelächter hören ließ, fuhr er grimmig fort:
 
 
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