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Vergebliche Jagd
Ich sagte gar nichts. Draußen aber ließ sich ein Jubelgeschrei von vielen Stimmen hören. Es mußten jetzt viel mehr Menschen da sein, als wir vorhin gesehen hatten.
»Ich glaube gar, wir sind gefangen!« zürnte der Engländer.
Ich sagte auch jetzt noch nichts.
»So antworte doch!« forderte er mich auf. »Ich glaube, wir sind gefangen!«
»Ist uns ganz recht! Warum haben wir nicht auf Winnetou gehört!«
»Well! Aber es gab keinen Grund zum Mißtrauen. Der Herr der Heerscharen hat selbst versichert, daß wir von den Meidscheri nichts zu fürchten haben!«
»Sind es Meidscheri?«
»Sie sagten es doch!«
»Der Scheik hat uns belogen. Wenn er wirklich zu diesem Stamme gehörte, würde er uns nicht in diese Falle gelockt haben!«
»Richtig! Aber zu welchem Stamme soll er dann gehören?«
»Höchst wahrscheinlich zu den Uled Ayun.«
»Das wäre für uns fatal! Aber dennoch kann ich nicht begreifen, warum er uns gefangen nimmt. Er kennt uns nicht; er hat uns nicht einmal nach unsern Namen gefragt.«
»Er kennt uns! Die beiden Meltons sind ja hier gewesen, oder sie befinden sich möglicherweise sogar jetzt noch hier.«
»All devils!«
»Sie sind, wenn ich mich nun nicht abermals irre, hier auf die Uled Ayuns getroffen und haben ihnen erzählt, was drüben im Warr und bei dem Engpasse ge-
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