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Vergebliche Jagd
»Stiegen sie bei euch ab?«
»Ja. Wir luden sie ein, und sie folgten unserer Bitte, obgleich sie erklärten, eigentlich keine Zeit dazu zu haben.«
»Wie lange blieben sie? «
»Nur so lange, bis ihre Kamele getrunken hatten.« »Wißt ihr, wer sie waren?«
»Der eine war ein Kolarasi des Pascha, wie wir an seiner Kleidung sahen, der andere ein Freund von ihm, der aber nicht Soldat war.«
»Wo wollten sie hin?«
»Nach El Kairwan, sagten sie. Wer aber seid denn ihr?«
»Kennst du Krüger- Bei, den Herrn der Heerscharen?«
»Ja. Er ist unser Beschützen«
»Weißt du, wo er sich jetzt befindet?«
»Wir hörten von den beiden Reitern, daß er gegen die Uled Ayar gezogen sei, um sie zu züchtigen.«
»Wie steht ihr euch mit diesen letzteren?«
»Wir leben mit ihnen in Frieden, nicht aber mit den Uled Ayun, welche Allah verderben möge!«
»Sie sind auch unsere Feinde. Wir kommen von Krüger- Bei, welcher die Uled Ayar besiegt und dann ein Bündnis mit ihnen geschlossen hat.«
»Maschallah! Er besiegte seine Feinde und begnadigte sie dann? Sein Herz ist voller Güte und Wohlwollen selbst gegen seine Feinde! Wenn ihr von ihm kommt, so steht ihr wohl auch unter seinem Schutze?«
»Er zählt uns zu den besten Freunden, welche er besitzt.«
»Wenn das ist, so thut uns nicht das Herzleid an, bei uns vorüberzureiten. Eßt von unsern Speisen, und trinkt von unserm Wasser! Ihr seid uns so willkommen,
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