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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

Vergebliche Jagd 

»Das muß das Wadi Budawas sein,« sagte ich. »Hinter demselben liegen dann die Ruinen von El Khima, welche wir südlich liegen lassen müssen, um über den nördlichen Abhang des Dschebel Ussalat zu reiten.«
 
»Ich denke, wir müssen der Fährte folgen,« bemerkte Ernery.
 
»Allerdings; aber ich bin überzeugt, daß die Meltons denselben Weg einschlagen, weil er der bequemste nach der Küste ist.«
 
»Well! Doch, sind da drüben links nicht Reiter?«
 
Er deutete nach Nordost, wo sich allerdings einige bewegliche Punkte sehen ließen. Dieselben näherten sich uns schnell. Bald erkannten wir acht Beduinen, welche auf Pferden saßen. Sie hatten natürlich auch uns gesehen, kamen uns ein Stück entgegen und blieben dann halten, um uns zu erwarten. Sie waren gut bewaffnet, schienen aber keine feindlichen Absichten zu hegen. Ungefähr zwanzig Schritte vor ihnen hielten wir an, und ich grüßte:
 
»Sallam! Ist es das Wadi Budawas, welches da hinter den Höhen liegt?«
 
»Ja,« antwortete derjenige, welcher der Anführer zu sein schien.
 
»Zu welchem Stamme gehört ihr?«
 
»Wir sind Krieger der Meidscheri und waren auf der Gasellenjagd. Wir haben kein Wild getroffen und kehren nach dem Wadi zurück, in welchem unsere Herden weiden.«
 
»Wann seid ihr zur Jagd ausgeritten?« »Heute, als der Morgen tagte.«
 
»So könnt ihr mir eine Frage beantworten. Es sind zwei fremde Reiter auf sehr guten Reitkamelen durch das Wadi gekommen?«
 
»Ja. Heute früh, eben als wir fortreiten wollten.«
 
 
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