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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

Vergebliche Jagd 

sprochen hatten, verstanden. Er sah mich fragend an, und ich erklärte ihm das neue, nicht eben freudige Ereignis. Er senkte den Kopf, überlegte eine kleine Weile und sagte dann:
 
»Ein Wächter ist tot. Wo ist aber der zweite?«
 
»Auch fort!« antwortete Krüger-  Bei, dem ich die Frage verdolmetschte.
 
»Dann war der andere Wächter im Einverständnisse mit Melton,« erklärte der Apatsche. »Und darum hat Melton zu dir gesagt, er sei nicht so machtlos, wie du anzunehmen scheinest.«
 
»Ganz richtig!« stimmte ich bei. »Und wir beide sind durch die Aufmerksamkeit unsers Hüters einer großen Gefahr entgangen. Die Meltons haben sich nach unserm Zelte geschlichen, um sich zu rächen, sind aber von diesem Manne vertrieben worden.«
 
»Wir müssen ihnen nach!«
 
»Ja, und zwar ohne Säumen. Leider haben sie die besten Kamele mitgenommen. Wir müssen uns mit den nun besten begnügen.«
 
Ich teilte dem Herrn der Heerscharen unsern Entschluß mit und bat ihn, drei schnelle Tiere aussuchen und für mehrere Tage mit Wasser und Proviant versehen zu lassen.
 
»Nur drei? Warum nicht mehr?«
 
»Weil nur wir drei reiten werden, Emery, Winnetou und ich.«
 
»Ich nicht auch?«
 
»Nein. Die Pflicht verbietet es dir. Du mußt bei deinen Truppen bleiben.«
 
Wenn wir deutsch sprachen, nannten wir uns Sie; redeten wir aber arabisch, so brauchten wir das in dieser Sprache geläufigere Du.
 
 
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