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Unter der Erde
»Fragt darnach, soviel Ihr wollt; ich habe nichts dagegen!«
»Ja, aber antworten werdet Ihr mir nicht; wir wollen also alles unnütze Reden darüber unterlassen und lieber gleich darnach suchen.«
»Sucht immerhin! Ich bin neugierig, wohin Ihr Euer naseweises Riechorgan stecken werdet, um es ohne Erfolg zurückzuziehen.«
Ich untersuchte zunächst die Kleidungsstücke, welche er trug, doch vergeblich, dann die Taschen der andern Sachen, welche er in der Nähe seines Lagers hängen hatte, ebenso ohne Erfolg. Die Hauptsache hob ich mir mit Absicht bis zuletzt auf und begab mich zunächst in die andern Räume. Da, wo die Wellers sich aufgehalten hatten, war ebensowenig etwas zu finden. In der Stube Judiths und in derjenigen der beiden Indianerinnen gab es Speisevorräte, welche uns zu statten kamen. Als ich unverrichteter Sache zu Melton zurückkehrte, fragte er spottend:
»Jetzt bringt Ihr wohl Euren Fund, Master? Es unterliegt gar keinem Zweifel, daß der berühmte Old Shatterhand stets auf das, was er sucht, sofort mit der Nase fällt!«
»Das ist so richtig, Sir, daß ich mir gar keine Mühe gebe, weiter nachzuforschen. Mein junger Begleiter mag das an meiner Stelle tun und ein wenig an die Wände klopfen. Vielleicht finden wir eine hohlklingende Stelle. Leute Eures Schlages pflegen dergleichen Verstecke zu haben.«
»Laßt ihn solange klopfen, wie Euch beliebt; mir wird es nur Spaß machen.«
Ich war überzeugt, daß er die erwähnten Schriftstücke und auch noch andere ihn gravierende Dinge mit-
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