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Unter der Erde
»Old - - Shatter - - hand, der Feind unseres Stammes! Mitten in unserm Lager, mitten in Almaden!«
»Du irrst; ich bin nicht der Feind eures Stammes; ich bin stets ein Freund aller roten Stämme gewesen.«
»Aber du hast den >kleinen Mund<, den Sohn unseres vornehmsten Häuptlings, getötet!«
»Er zwang mich dazu, weil er den jungen Mimbrenjokrieger, der vor dir steht, seinen Bruder und seine Schwester töten wollte.«
»Der >große Mund< hat dir den Tod geschworen!«
»Das weiß ich; aber ist das ein Grund für dich, auch mein Todfeind zu sein?«
»Ich muß dem >großen Mund< gehorchen!«
»Kein roter Krieger muß, und ein Häuptling, wie du bist, braucht erst recht nicht zu müssen. Der >große Mund< mag die Sache, welche er gegen mich hat, selbst mit mir ausfechten; er braucht keine Helfer dazu. Ich habe dich befreit und dadurch bewiesen, daß ich nicht ein Feind der Yumas bin. Wäre ich das, so hätte ich alle eure Krieger getötet, die ich von der Hazienda del Arroyo bis hierher getroffen habe. Es sind vierzig Mann, die ich alle gefangen genommen habe.«
»Alle - gefangen - genommen!« wiederholte er erstaunt. »Wo befinden sie sich?«
»Bei unserer Mimbrenjoschar, mit welcher ich gekommen bin.«
»Hast du die Mimbrenjos hier bei dir?«
»Nein. Sie warten unter dem Befehle Winnetous, des großen Apatschen, auf meine Rückkehr. Sie stehen an einem Orte, wo ihr sie nicht finden könnt. Ich bin mit dem jungen Krieger ganz allein ausgeritten, um Almaden zu erkundschaften, und werde alle Bleichgesichter,
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