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Unter der Erde
dauern; es ist nur von einigen Monaten die Rede gewesen.«
»In so kurzer Zeit wird man nicht so reich, daß man so vielen Menschen soviel geben kann, daß sie ohne Arbeit leben können. War es denn Ihr Ernst, seine Frau zu werden?«
»Warum nicht?«
»Und nun wollen Sie die listige Schlange heiraten?«
»Ja, Melton zur Strafe!«
»Und Ihr einstiger Verlobter, der Ihnen so treu ergeben ist!«
»Was geht er mich noch an? Uebrigens ist er jetzt tot.«
»Ja, von den Geiern aufgefressen! Sie scheinen fast ebensowenig Gewissen zu haben wie Melton, und fast hätte ich Lust, Sie wieder einzusperren und Ihrem Schicksale zu überlassen.«
Ich hatte ihre Arme längst losgelassen, so daß sie sich frei bewegen konnte. Sie stand noch zwischen mir und der Tür, drängte sich jetzt aber rasch an mir vorüber und rief aus:
»Das werden Sie nicht tun! Kein Mensch bringt mich wieder in dieses Loch!«
»Nun, es fällt mir auch nicht ein, meine Worte wahr zu machen. Sie werden frei sein.«
»Das würde ich auch, wenn Sie mich wieder einsperrten, denn der Häuptling käme ganz gewiß, um mich wieder herauszulassen.«
»Wenn er kann!«
»Meinen Sie, daß er verhindert werden könnte?«
»Ja, von Melton.«
»Der kann ihm nichts tun; er hat ihn in der Hand.«
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