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Unter der Erde
nur darum trachtet er nach dir. Wenn es später andre gibt, wird er dich wegwerfen.«
»Das sollte er wagen! Ich würde mich rächen und alles verraten, was er hier begangen hat!«
»Das wirst du nicht können. Man kann, wenn eine Blume welk geworden ist und gefährlich werden will, sie hier leicht zertreten, anstatt sie bloß wegzuwerfen. Glaube mir, daß bei ihm keine deiner Hoffnungen sich erfüllen wird!«
»Das sagst du, weil du mich auch haben willst. Beweise es mir!«
»Die >listige Schlange< kann beweisen, was sie behauptet. Sag mir, warum du zugegeben hast, daß dein Vater mit in das Bergwerk gegangen ist?«
»Weil er nicht arbeiten, sondern Aufseher sein und sich viel Geld verdienen soll.«
»Er ist angebunden wie jeder andere, muß arbeiten wie die andern und bekommt auch keine bessern Speisen als sie. Ich weiß, es ist ihm versprochen worden, daß er von Zeit zu Zeit herausgehen darf, um dich zu sehen und sich in der guten Luft zu erholen; aber das Versprechen wird man nicht halten.«
»Ich würde Melton zwingen, es zu halten!«
»Glaube das nicht! Ueber einen solchen Mann können die tausend schönsten Squaws der Erde keine Macht erlangen. Verlange, deinen Vater zu sehen! Er wird ihn nicht herauslassen.«
»So gehe ich fort und zeige ihn an!«
»Versuche das,« meinte der Rote mit einem kurzen Lachen. »Er wird dich auch einsperren. Dann wird in kurzer Zeit deine Schönheit zerstört und dein Körper von dem Gifte des Quecksilbers zerfressen sein. Er ist ein Betrüger; ich wiederhole es; mein Herz aber ist auf-
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