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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

In Tunis 

reiten, können wir sie doch nicht verfolgen und die andern halten lassen!«
 
»Sie reiten eben nicht! Jeder Uled Ayun führt sein Pferd.
 
Wir binden den Zügel an seine Hände, die er auf dem Rücken hat; er läuft voran, und das Pferd folgt hinter ihm.«
 
»Well, nicht übel. Aber wenn die Pferde unruhig werden? Ein gefesselter Mann kann, zumal wenn er die Hände auf dem Rücken hat, kein Pferd beruhigen oder gar bändigen.«
 
»Das braucht er auch nicht, sondern wir drei werden das thun; wir haben ja unterwegs nichts weiter vorzunehmen und können also ganz gut mit auf die Pferde achten.«
 
»Well! Also vorwärts! Wir haben nur noch anderthalbe Stunde bis zum Abend. Glücklicherweise können wir, selbst wenn die Kerls nicht reiten, in einer Stunde am Warr sein.«
 
»Warr? Welches Warr?«
 
»Der Führer sagte, kurz ehe wir aufbrachen, um dich zu suchen, daß wir heute an ein Warr kommen würden, durch welches wir morgen reiten müssen, und so beschloß Krüger-  Bei, am Anfange dieses Warr Lager zu machen.«
 
»Weißt du den Weg dorthin?«
 
»Müssen unbedingt hinkommen, wenn wir westlich reiten.«
 
»Warr« ist eine mit Felsblöcken übersäete Wüste. Unter »Sahar« begreift nämlich der Beduine nur die sandige Wüste. »Serir« ist die steinige, »Dschebel« die gebirgige Wüste. Ist die Wüste bewohnbar, so heißt sie »Fiafi«, während man die unbewohnbare »Khala« nennt. Hat die Wüste Gesträuch, so heißt sie »Haitia«, und wo gar Bäume stehen, spricht man von »Khela«.
 
 
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