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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

In Tunis 

hegte, zu den Grüßenden in freundliche Beziehungen zu treten. Er that so, als ob er dies nicht bemerkt habe, und fuhr fort:
 
»Kef sahhatak -   wie befindest du dich?«
 
Ich entgegnete grob:
 
»Ente es beddak; min hua -   was willst du? wer bist du?«
 
Das war freilich gegen alle Regeln der Höflichkeit; er langte auch sofort nach dem Kolben seiner Flinte und antwortete:
 
»Wie kannst du wagen, diese Frage auszusprechen! Bist du vom Ende der Welt hieher gekommen, daß du nicht weißt, wie man sich zu benehmen hat? Wisse, daß ich mich Farad el Aswad nenne und der oberste Scheik der Uled Ayun bin, denen der Boden gehört, auf welchem du dich befindest. Du hast denselben betreten, ohne uns um Erlaubnis zu fragen, und wirst die darauf ruhende Steuer bezahlen müssen.«
 
»Wie hoch ist dieselbe?«
 
»Für die Person hundert tunesische Piaster und sechzehn Karuben.«
 
Das waren einundfünfzig Mark für jeden von uns.
 
»Wenn du sie haben willst, so hole sie dir!« forderte ich ihn auf, indem ich mein Gewehr erhob und über den gekrümmten Arm legte.
 
Mit dieser Bewegung sagte ich ihm, daß er nichts bekommen solle.
 
»Dein Maul ist so groß, wie dasjenige eines Nilpferdes,« lachte er höhnisch; »aber dein Gehirn scheint noch kleiner zu sein, als dasjenige der verachteten Dscherada (* Heuschrecke.). Wie ist dein Name, und wie heißen deine Be-  
 
 
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