|
|
|
|
| |
In Tunis
»So? Wirklich? Freut mich sehr. Ich glaubte bereits, Sie würden annehmen, meine Fürsprache für Sie sei nicht kräftig genug gewesen.«
»O nein. Sie sollten ja nur erwirken, was Sie erwirkt haben; mehr habe ich nicht verlangt. Es ist meine Absicht gar nicht, immer in der Nähe des Herrn der Heerscharen zu sein und von ihm beobachtet zu werden. Das würde mir unangenehm sein. Wie wird sich der Zug gestalten?«
»In den ersten Tagen einfache Marschkolonne. Später, wenn wir auf feindlichem Gebiete angelangt sind, wird es natürlich Vorhut, Nachhut und Seitenpatrouillen geben. Halten Sie sich, zu wem Sie wollen. Da Sie hinreichend arabisch sprechen, kann es Ihnen nicht schwer werden, Anschluß zu finden.«
Als die Zeit des Asr nahte, ließ Krüger- Bei einen Kreis bilden, kniete nieder und sprach das Gebet. Dann wurde aufgesessen und ausgerückt.
Es würde zu viel Raum einnehmen, den Marsch zu beschreiben; es genügt, zu sagen, daß wir bis zu den Ruinen von Tastur dem Medscherdah- Flusse folgten und dann über Tunkah, Tebursuk und Zauharim ritten. In der letztgenannten Gegend treiben sich die Uled Ayun herum, welche sich stets noch widerspenstiger als die Uled Ayar gezeigt haben und mit den letzteren verfeindet sind oder wenigstens damals waren. Es galt nun, vorsichtiger als bisher zu sein, denn der Nachmittag des vierten Tages war angebrochen und morgen erreichten wir das Gebiet der Uled Ayar. Es wurden Seitenpatrouillen ausgesandt und eine Vorhut vorausgeschickt. Zu der letzteren gesellte ich mich mit Winnetou und Emery.
Wir ritten jetzt durch sandige Wüste, weshalb vorher die Schläuche gefüllt worden waren. Emery
|
|
|
| |
|