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In Tunis
von ihm und uns fernhalte und nur zu den gewöhnlichen Soldaten sich geselle.
»Das ist mir lieb,« antwortete ich; »seine Nähe wäre mir unangenehm gewesen.«
»Wodrum?« fragte der Herr der Heerscharen, welcher mit diesem Worte natürlich »warum« sagen wollte.
»Weil er mir unsympathisch ist, und weil er nicht wissen soll, daß sich der Häuptling der Apatschen bei uns befindet.«
»Hätten Sie gehabt einen Grund dafür?«
»Allerdings habe ich einen Grund. Erlauben Sie mir indessen, Ihnen dies bei einer spätern Gelegenheit mitzuteilen!«
»Bon! Ganz wie Ihnen wollen! Aber wenn er wird fragen nach Winnetou, was wünschen Sie da zu sagen?
»Wir geben Winnetou für einen Somali Namens Ben Asra aus.«
Damit war die Angelegenheit abgemacht, und ich schickte den versprochenen Boten hinaus nach Zaghuan. Ich ließ dem falschen Hunter durch denselben sagen, daß er sich morgen noch vor dem Asr bei dem Dorfe Uneka einfinden solle, von welchem aus der Ritt beginnen werde.
Wir verlebten bei dem braven Herrn der Heerscharen einen hoch interessanten Abend, dessen Beschreibung hier leider zu weit führen würde, mußten dafür aber schon am frühen Morgen auf seine Gesellschaft verzichten, da ihn die dienstlichen Obliegenheiten und Vorbereitungen so in Anspruch nahmen, daß er für uns auch nicht eine Minute erübrigen konnte. Auch beim Mittagessen bekamen wir ihn nicht zu sehen. Nach demselben ritten wir hinaus nach Uneka, wo er sich befand, um die Truppen, welche nach dem Nachmittagsgebete aufbrechen sollten, zu besichtigen.
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