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In Tunis
außerordentliche Vorteile verschaffen kann. Sie wissen doch, daß ich Pelz und Lederhändler bin; ebenso werden Sie wissen, daß die tunesischen Beduinen außerordentlich viel Felle erzeugen, und daß dort große Mengen Maroquin und Saffian ausgeführt werden?«
»Das weiß ich freilich.«
»Schön! Wie also, wenn ich als Lederhändler mir meine Ahnlichkeit mit diesem Kara Ben Nemsi zu nutzen machte?«
»In welcher Weise könnte das geschehen?«
»Auf die einfachste Weise der Welt. Es steht doch fest, daß die Freundschaft, die Empfehlung Krüger- Beis einem Großhändler von ungeheurem Nutzen sein kann, denn dieser Mann ist die rechte Hand des Pascha von Tunis und kann einem Freunde zu großen Vorteilen verhelfen. Ich habe mich also entschlossen, Geschäftsbeziehungen mit Tunis anzuknüpfen und bedeutende Einkäufe an Fellen und Leder zu machen. Dabei hoffe ich, daß meine Aehnlichkeit mir schätzenswerte Vergünstigungen bringen wird.«
»Das würde,« meinte er nachdenklich, »ein vortrefflicher Gedanke sein, wenn - wenn nicht - «
»Nun? Wenn nicht - was meinen Sie?«
»Wenn es nicht ein ganz bedeutendes Bedenken dabei gäbe.«
»Welches Bedenken?«
»Ich vermute, Sie wollen Krüger- Bei bei dem Gedanken lassen, daß Sie Kara Ben Nemsi sind?«
»Ja.«
»Und doch soll die beabsichtigte Geschäftsverbindung für
Sie, den Mr. Jones, eingeleitet werden. Wie reimen Sie aber dann beides zusammen? Sie können doch nicht Mr. Jones sein und zu gleicher Zeit als Kara Ben Nemsi auftreten!«
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