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In Tunis
erwartend. Es war, wie es schien, der am besten ausgestattete Raum des Hauses. Er reichte mir die Hand und sagte:
»Da sind Sie ja! Fast wären Sie nicht zu mir gelassen worden. Nicht?«
Aus seinem Tone und seinem Gesichte schloß ich, daß es dem Pferdehändler nicht gelungen war, ihn gegen mich einzunehmen, und ich antwortete:
»Allerdings. Ihr Wirt schien Mißtrauen gegen mich zu hegen.«
»Das ist wahr. Und wissen Sie vielleicht, warum?«
Ach hoffe, es von Ihnen zu erfahren.«
»Weil Sie den Fuchshengst des Kommandanten der Leibgarde reiten. Er sagte, Sie müßten ein Vertrauter des Obersten der Heerscharen sein.«
»Ali so! Hm! Da hat er richtig und auch falsch geraten.«
»Wieso?«
»Ein ganz eigentümlicher Umstand! Ich war zunächst ganz erstaunt, dann aber rasch entschlossen, ihn mir zu nutze zu machen. Setzen wir uns! Ich muß es Ihnen erzählen. Es ist eine Art von Abenteuer, und ich halte es für wahrscheinlich, daß noch mehr Abenteuer darauf folgen.«
»Wieso? Ich bin ganz gespannt. Reden Sie!« forderte er mich auf, indem er sich mit mir niedersetzte und mir eine Cigarre nebst Feuer gab.
»Denken Sie!« begann ich. »Ich begab mich Ihrem Auftrage gemäß nach der Kaserne, um mich nach dem Kolarasi zu erkundigen. Mehrere Soldaten saßen plaudernd vor dem Thore, und eben wollte ich meine Fragen an sie richten, als sie aufsprangen und Honneur machten. Ich sah mich um. Es kamen mehrere Reiter, an deren
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