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In Tunis
Umstand, an den du nicht zu denken scheinst und der doch von großer Wichtigkeit ist. Krüger- Bei weiß natürlich, daß du ein Deutscher bist und kennt auch deinen wirklichen Namen?«
»Natürlich!«
»Auch hast du ihm gesagt, daß Winnetou, der Apatsche, bei dir ist?«
»Auch das.«
»Und da soll dieser falsche Hunter mit uns reiten? Da wird er ja erfahren, daß du ihn belogen hast!«
»Wieso?«
»Weil wir ihm weisgemacht haben, du seiest ein Engländer Namens Jones, und Winnetou hält er gar für einen Somali, welcher Ben Asra heißt.«
»Was schadet das?«
»Was es schadet? Sonderbare Frage! Bist doch sonst nicht so schwer von Begriffen! Es ist ja unterwegs ganz unausbleiblich, daß er eure richtigen Namen hört. Dann wird und muß er Verdacht schöpfen.«
»Brauchtest du gar nicht zu erwähnen. Ich werde ihn glauben machen, daß wir nicht ihn, sondern den Herrn der Heerscharen täuschen.«
»Hm, mag sein! Aber ob dir das gelingen wird?«
»Ganz gewiß. ich sage dir, je raffinierter ein Mensch im Bösen ist, desto leichter ist er zu übertölpeln.«
Da wurde an die Thür geklopft, und der alte Sallam trat ein. Er war von seinem Herrn mit zehn Reitern geschickt worden, um Winnetou und Emery abzuholen, eine Ehrenerweisung, welche bewies, wie gern Krüger- Bei uns bei sich sah. Emery bezahlte die kleine Hotelrechnung, und dann setzte sich die Kavalkade nach dem Bardo in Bewegung; ich aber ritt hinaus nach Zaghuan.
Dort angekommen, war es mir gar nicht schwer, die
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