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In Tunis
gungen darnach einziehen zu brauchen. Würden Sie die Güte haben, das an meiner Stelle zu thun?«
»Mit großem Vergnügen natürlich.«
»So will ich Ihnen sagen, daß ich nicht in Goletta, dem Vorhafen von Tunis aussteigen werde. Der Kapitän hat vielmehr die Weisung, mich schon bei Ras Chamart ans Land zu setzen. Von da aus begebe ich mich heimlich nach dem südlich von Tunis gelegenen Dorfe Zaghuan zu einem Freunde des Kolarasi; er ist Pferdehändler und heißt Bu Marama. Bei ihm bleibe ich verborgen, bis ich mit dem Deserteur zu Schiffe gehe, denn niemand soll erfahren, daß ich dagewesen bin und die Hand im Spiele habe. Sie aber fahren bis in den Hafen, erkundigen sich, ob Kalaf Ben Urik zurück ist, und kommen dann nach Zaghuan zu Bu Marama, um mir zu sagen, was Sie erfahren haben. Oder ist das zuviel von Ihnen verlangt?«
»Nein, gar nicht. Ich bin zwar Geschäftsmann und handle mit Leder und Pelzwerk, bin dabei aber noch ein wenig romantisch angelegt, sodaß ich mich Ihnen mit größtem Vergnügen zur Verfügung stelle. Es soll mich freuen, wenn es mir erlaubt ist, einen kleinen Beitrag zur Befreiung des Hauptmanns zu liefern.«
»So sind wir also einig; Sie unterstützen mich. Sie sind Freund mit Ernery Bothwell?«
»Ja.«
»So will ich Sie nicht von ihm trennen. Wohnen Sie also mit ihm zusammen, während Ihr Somali meine Kajüte mit mir teilen mag. Ist Ihnen das recht?«
Ich gab meine Zustimmung, da ich befürchtete, sein Mißtrauen zu erregen, falls ich mich ihm als Genossen anbieten würde. Uebrigens hielt ich es jetzt nicht mehr so wie vorhin für notwendig, ihn zu beobachten, weil ich
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