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In Tunis
schen Hauptmanne verbunden. Es schien, daß der letztere Verbindungen hegte, welche seinen Militärstand nichts angingen und vielleicht nebenbei allerlei heimliche Geschäfte betrieb, welche die Oeffentlichkeit scheuten. Denn auf welche andere Weise hätte der Führer eines Handelsfahrzeuges dem Offizier anders zur Dankbarkeit verpflichtet sein können? Dieser Umstand bestärkte mich in der vorgefaßten Meinung, welche ich über Kalaf Ben Urik hegte, und die Folge war, daß ich mich durch das scheinbar ehrliche und rechtliche Wesen Hunters nun erst recht nicht irre machen ließ.
Wir vier Personen bekamen zwei kleine Kajüten angewiesen, von denen jede nur Platz für zwei Mann hatte. Da fragte es sich nun, wer Hunter Gesellschaft zu leisten hatte. Einige Worte genügten, uns darüber zu verständigen, daß wir ihm da nicht vorgreifen, sondern ihm die Wahl zwischen uns lassen wollten; seine Entscheidung konnte und sollte uns als Fingerzeig dienen.
Zunächst wurden unsere Habseligkeiten in die eine Kajüte geschafft; dann machten wir, während das Schiff die Anker lichtete, es uns auf dem Decke bequem. Wir saßen da rauchend unter der Sonnenleinwand beisammen und unterhielten uns über allerlei, wobei ich bemerkte, daß Hunter uns heimlich auszuforschen trachtete. Es schien besonders, da er Emery bereits kannte, seine Absicht zu sein, mich auch kennen zu lernen. Ich gab mich so unbefangen wie möglich und war, um ihn zu gewinnen, sehr höflich mit ihm. Es wäre mir lieb gewesen, wenn er mich zu seinem Logisnachbar gewählt hätte, da ich dadurch Gelegenheit finden mußte, ihn genauer zu beobachten.
Meine Bemühungen schienen aber nicht von Erfolg zu sein, denn ich bemerkte einigemal, daß er, wenn ich
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