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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

Ein Millionär 

sie die richtige sein, so ist es unsere Pflicht, den jungen Hunter zu retten, wenn das noch möglich ist. Aber wie?«
 
»Durch schnelles Eingreifen. Wir dürfen uns auf keinen andern, auch nicht auf die Behörde, verlassen, sondern müssen selbst handeln.«
 
»Also nach Tunis?«
 
»Ja. Den jungen Melton haben wir schon in Alexandrien in der Hand, und seinen Vater werden wir, denke ich, ebenso leicht bekommen.«
 
»Aber klug müssen wir sein!«
 
»Was das betrifft, so meine ich nicht, daß es großer Pfiffigkeit bedarf. Es ist nichts weiter als ein wenig Energie notwendig.«
 
»Aber ohne Unterstützung der tunesischen Behörde können wir doch nichts thun!«
 
»Die wird mir gern jeden Gefallen erweisen, den ich mir von ihr erbitte.«
 
»Ah,« lächelte er, »du hast wohl mit Mohammed es Sadok Pascha, dem Gebieter von Tunesien, Brüderschaft getrunken?«
 
»Das nicht. Aber was noch besser ist, ich kenne seinen >Herrn der Heerscharen< sehr gut.«
 
»Herr der Heerscharen? Was für ein Titel ist das?«
 
»Mein Freund Krüger-  Bei wird so genannt, weil er der oberste der Leibwache oder Leibscharen ist.«
 
»Krüger? Das ist doch kein tunesischer, sondern ein deutscher Name!«
 
»Krüger ist auch ein Deutscher von Geburt. Er hat eine Vergangenheit hinter sich, wie sie kein Romanschreiber sich phantastischer aussinnen könnte. Es ist eben das, was ich so oft behaupte: das Leben ist der fruchtbarste Romanschriftsteller, den es giebt. Von Krüger selbst ist zwar über sein früheres Leben soviel wie nichts zu er-  
 
 
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