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Ein Millionär
Amerikaner halten, weil Hunter, der doch ein Yankee ist, ihn besucht.«
»Mag sein. Ist mir auch lieber. Müßte mich darüber ärgern, wenn ein früherer Christ und jetziger Mohammedaner in meinem Old England geboren wäre. Aber was machst du für ein Gesicht? Worüber denkst du nach? Solche abwesende und doch stechende Augen habe ich nur dann bei dir gesehen, wenn du über eine Fährte nachdachtest.«
»So? Vielleicht befinde ich mich auch gerade jetzt auf einer Spur, und zwar auf einer außerordentlich interessanten und wichtigen. Sage mir nur eins: Hunter hat von seinen Verhältnissen also kein Wort gesagt. Hat er nicht doch einmal gesprächsweise erwähnt, daß er außer zu diesem Kolarasi zu noch einer Person in Tunis in Beziehung steht?«
»Ja. Er bekommt seine Briefe an einen dortigen Handelsmann nachgeschickt.«
»Kennst du den Namen desselben?«
»Er ist ein Jude, und wenn ich mich nicht irre, so nannte er ihn - hm, wie war doch der Name!«
»Musah Babuam?«
»Ja, richtig; so hieß der Mann! Aber wie kommt es, daß du dich nach solchen Nebendingen erkundigst, nach denen sonst kein Mensch zu fragen pflegt?«
»Weil die Nebendinge mich auf die Hauptsache bringen. Mir scheint, daß Hunter ein Betrüger ist.«
»Ein - Betrüger - ?« fragte Emery im höchsten Grade erstaunt. »Das - ist - ganz - unmöglich!«
»Es ist nicht nur nicht unmöglich, sondern sogar sehr wahrscheinlich.«
Winnetou hatte bis jetzt kein Wort gesagt, aber, da wir englisch sprachen, alles verstanden. Jetzt meinte er
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