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Ein Millionär
den ersteren in Kairo zu sehen. Er sagte sich, daß nur ein ganz außerordentlicher Umstand den Indianer zu dieser Reise veranlaßt haben könne. Winnetou hätte nicht gefragt, sondern gewartet; Emery aber war ein Weißer; er legte seiner Wißbegierde keine Schranken an und wendete, als er bei uns Platz genommen hatte, sich mit verschiedenen Fragen über das Woher und Wohin an mich.
»Ist's möglich!« rief er, »Ihr wollt nach Tunis? Ich auch!«
»Wann?«
»Wann es euch beliebt.«
»Schön! Wir reisen also zusammen. Was willst du dort?«
»Welche Frage! Abenteuer. Und ihr?«
»Wahrscheinlich finden auch wir Abenteuer. Ich meinte nur, es müsse eine nähere Ursache, welche dich nach Tunis zieht, vorhanden sein.«
»Richtig! Die Ursache heißt Small Hunter.«
»Uff!« rief der Indianer, dem dieser Name so überraschend kam, daß er dadurch ganz wider Willen aus seinem Schweigen gerissen wurde.
»Small Hunter?« fragte auch ich schnell. »Ist das möglich? Kennst du ihn?«
»Yes. Du auch, wie es scheint?«
»Nein; aber ich suche ihn in Tunis.«
»Bist auf falscher Fährte. Er ist in Aegypten und zwar in Alexandrien.«
»Und von dorther kommen wir! Hätten wir das gewußt! Wir haben uns hier nach ihm erkundigt und da erfahren, daß er schon vor etwa drei Monaten nach Tunis abgereist sei.«
»Unsinn! Ist noch da.«
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