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Ein Millionär
Shatterhand. Wir sind deiner Frau begegnet. Sie lud uns hierher ein, und wir folgten ihr, um dir die Ehre unserer Gegenwart zu erweisen. Wir haben hier gegessen, und sie hat ein Lied gesungen. Das ist alles, was geschehen ist. Wenn du sie das entgelten lässest, wird Winnetou sie rächen. Meine Macht reicht bis in die Mitte dieser großen Stadt und bis in den hintersten Winkel des tiefsten Kellers des entlegensten Hauses. Ich werde dich beobachten lassen. Sage nur ein zorniges Wort zu ihr, so wird einer meiner Apatschen dir mit seinem Messer antworten. Jetzt weißt du, was ich will. Handelst du nicht darnach, so ist es um dich geschehen!«
Dann griff er in seinen Gürtel, zog ein Goldstück heraus, legte es auf den Tisch und fügte hinzu:
»Hier ist der Preis für das, was wir bei dir gegessen haben. Old Shatterhand und Winnetou mögen nichts von dir geschenkt haben, denn sie sind reicher, als du bist. Ich habe gesprochen!«
Werner wagte nicht ein Wort zu erwidern. Er stand da wie ein Schulknabe, der eine Züchtigung bekommen hat. Potter schien sich darüber zu ärgern und dennoch heimlich Freude darüber zu empfinden. Ich legte meine Hand auf seinen Arm und fragte:
»Master, Ihr habt meinen Namen gehört und wißt also, wer ich bin?«
»Ja,« antwortete er.
»Ich durchschaue Eure Absichten. Macht es gnädig mit Eurem Compagnon, sonst findet Ihr auch keine Gnade vor mir. Ich werde wiederkommen und Euch richten, nicht nach den Paragraphen Eurer Bücher und Akten, sondern nach dem strengen Gesetze der Prairie. Euer Compagnon wird Euch von mir erzählt haben. Glaubt ja nicht, daß er mich kennt! Und glaubt auch nicht, daß
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