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Ein Millionär
sollen; aber er is nicht gut off Sie zu sprechen. Wenn meine Tochter Sie manchmal erwähnt, da kann er fuchsteufelswilde werden.«
»Hat er dazu einen Grund?«
»Nee, keenen eenzigen. Aber er fängt gleich früh zu trinken an und is deshalb den ganzen Tag benebelt.«
»Was Sie sagen!«
»Ja, so is es! Er muß das von seiner Mutter geerbt haben, die ja ooch am Säuferwahnsinn gestorben is.«
»Was sagt Ihre Tochter dazu?«
»Was soll die sagen! Die hat gar nichts zu sagen. Wenn die will, daß er etwas nich machen soll, da braucht sie ihn nur zu bitten, daß er's machen soll.«
»Steht es so? 0 weh! So ein Leben - «
»Grad wie Hund und Katze!« fiel er ein. »Aber, wissen Sie, wir Millionäre können uns das leisten. Er wohnt unten und sie oben; sie reden den ganzen geschlagenen Tag keen Wort mitnander, höchstens wenn er mal zum Essen kommt.«
»Wurde es denn gleich im Anfange so gehalten?«
»Nee. Droben im Oel- Schwamp war es anders. Da lebten wir ganz so, als ob wir zusammen gehörten; aber seit dieser Mister Potter unser Compagnon geworden is, hat sich een ganz anderes und viel vornehmeres Leben eingestellt. Wissen Sie, diesen Potter kann ich sehr gut leiden. Er hält ooch große Stücke off meine Tochter.«
»Ihr Schwiegersohn habe soviel zu thun, klagt Ihre Tochter?«
»Unsinn! Glooben Sie doch das nich! Der Potter versorgt das ganze Geschäft. Der rennt und schreibt und arbeitet Tag und Nacht. Der Werner aber, der bummelt bloß. Der is Mitglied von Klubbs und andern Gesellschaften, wo tüchtig getrunken und gespielt wird. Er wär
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