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Ein Millionär
viel lieber. Wir lernten Potter kennen, der ein tüchtiger Geschäftsmann ist, obgleich er viele von seinen Arbeiten auf die Schultern meines Mannes legt, und folgten seinem Rate. Mein Mann trat seine Rechte am Oil- Swamp für drei Millionen Dollars ab. Wir zogen in die Stadt und gründeten mit diesem Gelde eben unsere Länderei- und Handelsbank.«
»Und welche Summe zahlte Potter ein?«
»Keine. Mein Mann giebt das Kapital und Potter die Kenntnisse. Sie wissen doch, daß Werner keine kaufmännischen Kenntnisse besitzen kann. «
»Warum hat er dann das Sichere aufgegeben und dafür das Unsichere eingetauscht?«
»Halten Sie unsere jetzige Lage denn für unsicher?«
»Ihr gegenwärtiges Geschäft kann ich nicht beurteilen, weil ich es nicht kenne; ich weiß nur, daß ich Ihrem frühern Nachbar Ackermann Vertrauen schenken würde.«
»Potter verdient es auch. Aber da höre ich meine Eltern kommen. Sprechen wir in ihrer Gegenwart nicht über diesen Gegenstand. Ich möchte ihnen nicht Sorgen bereiten, welche höchst wahrscheinlich grundlos sind.«
Der Fahrstuhl brachte die beiden Alten herauf.
»Da sind wir nun ooch!« rief uns der einstige Celloer zu, indem er mit seiner Frau herantrat. »Ich kann mich noch immer nich in die englische Sprache finden, und da es so wenig Kutscher giebt, die deutsch verstehen, so sind wir wieder mal ewig in die Kreuz und Quere gefahren, ehe uns der Kerl vor der richtigen Thür abgeladen hat. Nun gehen wir aber nich gleich wieder fort!«
»Dennoch werdet Ihr unsern lieben Landsmann nur kurze Zeit genießen können,« meinte Martha. »Er will schon bald wieder fort von uns.«
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