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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

Ein Millionär 

»Sagten Sie nicht, daß Ihnen nur hundert Dollars geblieben seien?«
 
»Ja.«
 
»So will ich Ihnen diesen Sumpf abkaufen. Wieviel wollen Sie dafür?«
 
»Sonderbare Frage! Geben Sie mir die vierhundert Dollars, welche ich bezahlt habe?«
 
»Nein, ich gebe Ihnen mehr, viel mehr.«
 
»Wieviel?«
 
»Sehr viel. Sagen wir hunderttausend, sagen wir sogar eine halbe Million Dollars!«
 
Ich saß vor Erstaunen stumm in meinem Sattel, denn Spaß konnte es nicht sein. Ackermann war überhaupt kein Spaßvogel, und daß er auch jetzt keinen Scherz trieb, das zeigte sein Gesicht. Als ich nicht redete, fuhr er fort:
 
»Junger Mann, Sie sind ein Glückskind, ein wahrer Glückspilz! Das ist Wasser, auf welchem Petroleum schwimmt. Das Steinöl tritt hier zu Tage. Es muß unter der Erde in ungeheuren Massen vorhanden sein. Sie sind Millionär!«
 
»Mil -   li -   o -   när!« wiederholte ich, beinahe lallend. »Sie irren sich; Sie müssen sich irren!«
 
»Nein, gewiß nicht. Ich habe lange Jahre jenseits der neuen Staaten in der Oelregion gelebt und kenne das genau. Ich weiß, was Petroleum ist. Glauben Sie mir das!«
 
»Pe -   tro -   le -   um! Mil -   li -   o -   när!« silbierte ich noch immer.
 
»Ja, Sie sind Millionär! Sie sind das, was man hier einen Oelprinz nennt. Das heißt, Sie sind es noch nicht, sondern Sie werden es sein. Es ist nicht genug, daß man den Boden besitzt, in welchem das Petroleum
 
 
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