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Satan und Ischariot II

Satan und Ischariot II
Unter der Erde
Yuma-Tsil
Ein Millionär
In Tunis
Am Dschebel Magraham
Vergebliche Jagd
 
 

Ein Millionär 

Käse; ich habe ihn leer gemacht. Dann kroch ich unter die Decken und tief ins Stroh hinein und schlief wieder ein. Als ich geweckt wurde, war es Nacht. Der Mann, welcher am Tage mit mir gesprochen hatte, steckte bei mir im Wagen, welcher vor einem Dorfe mitten auf der Straße hielt.
 
»Kerl, du hast aber einen Hunger gehabt!« sagte er. »Und einen Schlaf dazu! Hast du denn nicht gemerkt, daß wir ein paarmal gehalten haben?«
 
»Nein.«
 
»Also nach Amerika willst du! Da hast du bei mir die beste Gelegenheit, denn ich fahre hinüber. Willst du mit?«
 
»Ja.«
 
»Aber du bist ohne Erlaubnis fort, bist den Deinen durchgebrannt. Wahrscheinlich hast du keinen Paß, keine Legitimation?«
 
»Ich habe nichts, als was ich auf dem Leibe trage.«
 
»Höre, das ist auch nicht viel! Aber du thust mir leid. Ich habe dich aus dem Schnee herausgepuddelt und bin bereit, für dich zu sorgen, wenn du mir zweierlei versprichst. Erstens mußt du mir gehorchen, und zweitens darfst du keinem Menschen erzählen, wer du bist, woher du kommst und wohin du willst.«
 
»Das werde ich gern thun.«
 
»Gut! So bleibst du bei mir, bis wir nach Amerika kommen. Du nennst mich Vetter. Dein Großvater war der Bruder von meinem Vater, und du bist aus Halberstadt. Ich habe dich zu mir genommen, weil deine andern Verwandten alle gestorben sind, und du bist nun schon ein Vierteljahr bei mir. Willst du immer nur so und nichts andres sagen?«
 
»Ja,« sagte ich in meiner Bedrängnis.
 
 
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