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Ein Millionär
»Na, dann will ich Ihr Gemüt beruhigen, indem ich Ihnen sage, daß Sie sich nicht geirrt haben.«
»Ah! So sind Sie also doch Old Shatterhand?«
»Ich bin's. Aber schreien Sie doch nicht so! Es wird die Herren, welche sich hier befinden, weniger interessieren, wer ich bin und wie ich da drüben im Westen genannt werde.«
»Es war die Freude, welche mich so laut machte. Sie können sich doch denken, daß ich ganz entzückt darüber bin, hier hüben mit einem so - - «
»Still!« unterbrach ich ihn. »Hier hüben in dem Meere von Civilisierten bin ich ein Tropfen, welcher verschwindet. Da lesen Sie meinen eigentlichen Namen!«
Wir wechselten unsere Karten. Auf der seinigen stand »Konrad Werner«. Als ich diesen Namen las, bemerkte ich, daß er mich dabei anblickte, als ob er erwarte, daß ich denselben kennen oder gar mich überrascht zeigen werde. Da aber diese Erwartung sich nicht erfüllte, fragte er:
»Haben Sie den Namen vielleicht schon einmal gehört?«
»Wahrscheinlich schon vielemale, denn der Werners giebt's in Deutschland wohl nicht wenige.«
»Ich meine drüben, drüben!«
»Hm! Nicht daß ich wüßte. Es ist aber anzunehmen, daß ich ihn damals aus Ihrem Munde gehört habe.«
»Natürlich habe ich Ihnen gesagt, wie ich heiße, denn wir alle nannten unsere Namen. Aber ich meine es anders. Der Name Werner, Konrad Werner, wird jetzt drüben viel genannt. Wollen Sie nicht die Güte haben, einmal an Oil- Swamp zu denken!«
»Oil- Swamp? Hm! Es ist mir allerdings so, als
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