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Ein Millionär
ein wenig kennen. Er war damals nach dem Mariposa- See unterwegs, wo er mit einem Freunde oder vielmehr mit seinem besten Freunde zusammentreffen wollte, und erlaubte uns, mit ihm zu gehen, da wir jetzt entschlossen waren, uns über die Sierra Nevada nach Kalifornien zu wenden. Wir erreichten den See glücklich und trafen dort andere Weiße, denen wir uns nun anschließen konnten. Am letzten Tage vor unserm Weiterritte kam der Freund Winnetous. Beide wollten hinauf nach den Big Trees, um dort zu jagen, und verließen uns schon vor Anbruch des nächsten Morgens. So kam es, daß Sie nur einige kurze Stunden mit uns am Lagerfeuer saßen und sich mein Gesicht nicht genau gemerkt haben.«
»Ich?« fragte ich, indem ich mich erstaunt stellte.
»Nun ja, Sie! Oder sind Sie nicht der Freund Winnetous gewesen? Sie trugen damals allerdings einen ganz andern Anzug als heute. Das ist auch der Grund, weshalb ich mich vorhin nicht so schnell erinnern konnte. Jetzt aber möchte ich behaupten, daß Sie der Bekannte des Apatschen sind.«
»Wie hieß denn der Mann, für den Sie mich halten?«
»Old Shatterhand. Habe ich mich geirrt, so verzeihen Sie die Störung!«
»Sie stören mich nicht; ich erlaube mir im Gegenteile die Frage, ob Sie nach Tisch Kaffee trinken?«
»Ich stand im Begriff, mir eine Tasse zu bestellen.«
»So bitte ich, ihn hier bei mir zu sich zu nehmen. Setzen Sie sich!«
Er folgte der Aufforderung, bekam den Kaffee, nahm einen Schluck und meinte dann:
»Es ist sehr freundlich von Ihnen, mich zu sich hier einzuladen; weniger freundlich aber ist es, mich in Ungewißheit zu lassen.«
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