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Am Dschebel Magraham
»Ja.«
»Ermordet?!«
»Ich denke es.«
»Von dem Kolarasi?«
»Natürlich!«
»Wie hieß der Mann?«
»Seinen eigentlichen Namen kenne ich nicht. Der Kolarasi nannte ihn seinen Freund; er sprach ihn stets >mein Freund< an.«
»Aber ihr müßt ihn doch bei irgend einem Namen genannt haben!«
»Das haben wir. Wie du weißt, besitzen wir die Gewohnheit, fremde Leute, welche wir nicht kennen oder deren Namen wir schwer auszusprechen vermögen, nach irgend einer Eigenschaft, durch welche sie sich vor andern auszeichnen, zu benennen. Wir haben diesem jungen Fremdlinge auch einen solchen Namen gegeben, Abu tnasch Ssabil (* Vater der zwölf Zehen.).«
»Aus welchem Grunde? Hatte er etwa zwölf Zehen an seinen Füßen, was ja bei manchen Menschen vorgekommen ist?«
»Ja. Wir umzingelten die Soldaten bei den Ruinen, in deren Nähe eine Quelle liegt. Die Soldaten wurden natürlich als Gefangene betrachtet, der Kolarasi aber und sein Freund waren frei. Der letztere trank an der Quelle und wusch sich dann das Gesicht, die Hände und die Füße, und dabei hat einer unserer Leute bemerkt, daß er an jedem Fuße sechs Zehen hatte.«
»Das ist mir von großem Interesse; das kann von höchster Wichtigkeit werden! Ich sage jetzt, was selbst mein Freund, der Herr der Heerscharen, noch nicht weiß,
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