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Am Dschebel Magraham
tou sich bei dieser Abteilung befand, und dies traf zu. Noch ehe ich bei meinem Kommen den Mund öffnen konnte, trat er mir entgegen und fragte.
»Mein Bruder hat mit den Kriegern der Uled Ayar Friede geschlossen?«
»Ja. Es ist so gut gegangen, wie ich es nur denken konnte; es hat keinen Tropfen Blutes gekostet, und das habe ich nur dir allein, meinem besten Freunde und Bruder, zu verdanken. Du hast viel gewagt, indem du dich an meiner Stelle gefangen legtest.«
»Winnetou hat keinen Dank verdient, denn mein Bruder Scharlieh hätte ganz dasselbe für mich gethan. Auch war keine Gefahr dabei; ich war nicht festgebunden und konnte also in jedem Augenblicke fort. Was ist mit Thomas Melton, dem Mörder und Verräter, geworden?«
»Er liegt gefesselt in seinem Zelte. Die Uled Ayar werden den Engpaß verlassen und hier außerhalb desselben ihr Lager aufschlagen. Wir lagern uns ganz in ihrer Nähe und wollen alle unsere Truppen zusammenrufen.«
Der Kolarasi dieser Schwadron sandte Boten aus, und eine halbe Stunde später war unsere ganze Kavallerie an der Nordseite des Berges vor der Schlucht versammelt. Die gefangen gewesene Schwadron Meltons bekam später von den Beduinen ihre Pferde und ihre Waffen wieder.
Es war vier Uhr nach arabischer Zeit, nach abendländischer ungefähr zehn Uhr vormittags, als die Zeremonien des Friedensschlusses vorüber waren; die Uled Ayar kamen, ihren Scheik, Krüger- Bei und Emery an der Spitze, aus dem Engpasse geritten und wurden von drei Salven einer Abteilung unserer Kavallerie begrüßt; auch sie schossen zur Erwiderung ihre Gewehre ab, unregelmäßig und jeder nach Belieben, wie es ihre Gewohnheit ist. Emery hatte dafür gesorgt, daß der Kolarasi
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