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Am Dschebel Magraham
meine Gefährten auf, dasselbe zu thun. Wer ein Wort dagegen zu sagen hat, mag seine Stimme erheben!«
Keiner folgte der Aufforderung, und so fuhr er fort:
»Und wer mit dem, was der Herr der Heerscharen gesagt hat, einverstanden ist, der stehe auf!«
Nicht einer blieb sitzen.
Darauf bestieg der Scheik einen hohen Stein, von welchem aus er von allen Uled Ayar gesehen werden konnte, und verkündete denselben mit weithin schallender Stimme, welches Uebereinkommen jetzt getroffen worden war und nun mit der nötigen Feierlichkeit besiegelt werden sollte. Darob erhob sich ein lauter, allgemeiner Jubel. Und als der Scheik darauf zu mir kam, mir die Hände drückte und mit ebenso lauter Stimme wie vorhin sagte, daß der frohe Ausgang dieses vorher so gefährlichen Streites nur mir zu verdanken sei, so folgten alle, welche zur Dschemma gehörten, seinem Beispiele, und dann drängten sich noch viele andere herbei, um dasselbe zu thun. Ich hatte. mehrere Hundert Hände zu drücken, und die vorher mir so feindlichen Gesichter und Augen hatten jetzt einen ganz andern Ausdruck angenommen.
Das allererste, was ich nun that, war natürlich, Emery zu befreien. Er hatte den Lärm, die lauten Stimmen gehört und daraus geschlossen, daß etwas Wichtiges im Werke sei; aber daß dies ein Friedensschluß sein werde, welcher seine augenblickliche Befreiung zur Folge habe, das war ihm nicht in den Sinn gekommen. Um so größer war sein Erstaunen und seine Freude, als ich in das Zelt, in dem er steckte, trat, um ihn loszubinden.
Das war die erste Folge unsers Friedensschlusses; die zweite war, daß wir unsere Waffen und alles, was man uns abgenommen hatte, wieder bekamen; es fehlte nicht der unbedeutendste Gegenstand.
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