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Am Dschebel Magraham
nicht verzichten will, denn sie gehört zu seinem Einkommen, von welchem er leben muß. Er ist kein Beduine, der von seinen Herden lebt.«
»Aber sie ist doch für uns zu hoch! Unsere Herden müssen sich erst erholen.«
»Du vergißt wieder etwas, nämlich den Blutpreis von vierzehnhundert Kamelstuten, von welchem ihr die Steuer bezahlen könnt.«
»Allah ist groß! Vierzehnhundert Kamelstuten! Das ist freilich viel mehr, als wir an den Pascha zu zahlen haben. Wir würden eine ganze Menge von diesen Tieren übrig behalten und mit denselben unsere gelichteten Herden vermehren können!«
»Ja. Du siehst, wie gut ich es mit euch meine. Und da die Frau, welche Elatheh heißt, der Liebling eures Stammes ist, so soll sie für die Angst und Qual, welche sie ausgestanden hat, entschädigt werden. Sie ist arm, ich aber habe ihr versprochen, sie wohlhabend zu machen. Die Uled Ayun sollen ihr auch hundert Kamelstuten geben.«
»Effendi, deine Güte ist groß, und deine Hände werden zum Segen für jeden, den sie berühren! Aber das würden fünfzehnhundert Stuten sein; das ist eine ungeheure Zahl!«
»Für die Uled Ayun nicht zu viel, denn sie sind reich.«
»Aber dies Opfer wird ihren Reichtum außerordentlich vermindern!«
»Das will ich eben! Sie verlieren, ihr aber gewinnt an Macht.«
»Das ist richtig; aber eben darum bezweifle ich, daß sie auf einen so hohen Preis eingehen werden.«
»Sie müssen, denn sie haben nur die Wahl zwischen
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